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Holzdisplay oder Pappdisplay? Wann sich Holz lohnt

Klaus Faller |

Kurz gesagt: Ein Pappdisplay ist die richtige Wahl für eine einmalige, befristete Aktion in hoher Stückzahl. Ein Holzdisplay lohnt sich, wenn das Display länger steht, schwere Ware trägt oder über mehrere Aktionen weiterverwendet werden soll – und wenn Sie zunächst nur wenige Stück brauchen.

Pappdisplay und Holzdisplay im Vergleich

Kriterium Pappdisplay Holzdisplay
Typischer Einsatz Einzelne Aktion über einige Wochen Langzeitplatzierung oder mehrere Aktionen hintereinander
Tragfähigkeit Für leichte bis mittlere Ware ausgelegt Auch für Glasflaschen – bei unserem Steckdisplay R400 bis zu 20 Ein-Liter-Flaschen je Boden
Motivwechsel In der Regel neues Display Neues Topschild oder neue Blenden, der Korpus bleibt
Kleine Stückzahlen Bei Stanzfertigung erst ab Serie wirtschaftlich Bei uns ab einem Stück, ohne Stanzform-Kosten
Preis pro Stück Niedriger Höher, verteilt sich auf die Einsatzdauer
Transport und Lagerung Flach angeliefert Als Steckdisplay ebenfalls flach, werkzeuglos aufgebaut

Wann ein Pappdisplay die bessere Wahl ist

Wenn eine Aktion auf wenige Wochen begrenzt ist, das Display nach der Aktion entsorgt werden soll und Sie sehr hohe Stückzahlen für einen bundesweiten Rollout brauchen, ist Wellpappe meist günstiger. Das gilt vor allem für leichte Ware und für Displays, die mit befüllter Ware vorkonfektioniert an den Handel gehen.

Wann sich ein Holzdisplay lohnt

Das Display steht länger: Bei Langzeitplatzierungen im Fachhandel, Hofladen oder an der Theke.

Die Ware ist schwer: Flaschen, Gläser und Konserven brauchen einen formstabilen Warenträger.

Die Aktionen wechseln: Topschilder und Blenden lassen sich neu bedrucken und tauschen, der Korpus bleibt im Einsatz.

Sie starten klein: Frisch gelistete Marken testen die Zweitplatzierung mit einem Display, bevor sie in Serie gehen.

Die Marke soll wertig wirken: Wein, Spirituosen, Feinkost und Kosmetik profitieren von Holzoberfläche und Haptik.

Worauf es bei beiden ankommt: das Format

Für Zweitplatzierungen im Lebensmittel- und Drogeriehandel ist die Viertelpalette von CHEP mit 600 × 400 mm Grundfläche der gängige Ladungsträger. Ob Pappe oder Holz: Das Display muss exakt in dieses Maß und in die vom Händler vorgegebene Höhe passen. Unsere Steckdisplays haben eine Standfläche von 590 × 400 mm.

So entsteht ein Holzdisplay bei uns

Konstruktion, CNC-Zuschnitt, UV-Direktdruck und Montage laufen im eigenen Haus in Gütenbach im Schwarzwald. Displays aus Holz sind dort seit den 1970er-Jahren der Schwerpunkt des Familienbetriebs, der 1925 als Wagnerei gegründet wurde. Das Material ist Birken-Multiplex, Pappelsperrholz oder MDF; die Steckverbindungen kommen ohne Kunststoffteile aus.

Häufige Fragen

Ist ein Holzdisplay teurer als ein Pappdisplay?

Pro Stück ja. Wenn das Display über mehrere Aktionen genutzt und nur das Topschild getauscht wird, verteilt sich der Preis auf die gesamte Einsatzdauer.

Kann ich ein einzelnes Holzdisplay zum Testen bestellen?

Ja, ab einem Stück. Für Serien gibt es B2B-Staffelpreise.

Lässt sich ein Holzdisplay wie ein Pappdisplay flach versenden?

Als Steckdisplay ja. Es wird flach geliefert und ohne Werkzeug aufgebaut.

Steckdisplays im CHEP-Format ansehen

Quellen: CHEP Deutschland, Viertel-/Displaypalette 600 × 400 mm (chep.com, abgerufen 09/2026). display Magazin: „Tradition und Innovation im Displaybau", Juni 2025 (display.de). Produktdaten: holzdisplayshop.de, Stand 09/2026.